Read full article about: KI-Chip-Startup Cerebras sammelt eine Milliarde Dollar in neuer Finanzierungsrunde
Das KI-Chip-Startup Cerebras Systems hat eine Finanzierungsrunde über eine Milliarde US-Dollar abgeschlossen. Die Bewertung des Unternehmens liegt damit bei rund 23 Milliarden Dollar, wie es in einer Pressemitteilung bekannt gibt. Die Runde wurde von Tiger Global angeführt, mit Beteiligung von Benchmark, Fidelity, AMD, Coatue und weiteren Investoren.
Cerebras mit Sitz in Sunnyvale, Kalifornien, entwickelt spezielle KI-Chips mit Fokus auf schnelle Inferenz, also kurze Antwortzeiten der KI-Modelle. Das Besondere an Cerebras ist der Ansatz, einen kompletten Wafer als einen einzigen Chip zu nutzen – die sogenannte "Wafer Scale Engine" (WSE). Das aktuelle Hauptprodukt ist der WSE-3.
Bei der Finanzierungsrunde geholfen haben dürfte der kürzlich bekannt gegebene Deal mit OpenAI über mehr als zehn Milliarden US-Dollar. Das KI-Labor will über einen Zeitraum von drei Jahren 750 Megawatt Rechenkapazität für ChatGPT erwerben. Sehr wahrscheinlich will OpenAI die Antwortzeiten seiner Reasoning- und Code-Modelle beschleunigen, die zwar die wohl besten Ergebnisse am Markt liefern, aber dafür recht lange brauchen. Sam Altman versprach kürzlich "dramatisch schnellere" Antwortzeiten im Kontext des Code-Modells Codex.
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Quelle: Cerebras
Read full article about: Chinesischer KI-Entwickler Kling stellt leistungsstarkes Videomodell 3.0 vor
Die chinesische Firma Kling hat das Videomodell 3.0 veröffentlicht. Das neue Modell wird als "All-in-One Creative Engine" für multimodale Kreation beschrieben. Zu den Hauptfunktionen gehören verbesserte Konsistenz bei Charakteren und Elementen, Videoproduktion mit 15-Sekunden-Clips und verbesserter Kontrolle sowie anpassbare Multi-Shot-Aufnahmen. Die Audiofunktionen wurden erweitert und unterstützen nun mehrere Charakterreferenzen sowie zusätzliche Sprachen und Akzente. Bei der Bildgenerierung bietet Kling 3.0 eine 4K-Ausgabe, einen neuen Serienbildmodus und "verbesserte filmische visuelle Qualität".
Ultra-Abonnenten erhalten exklusiven frühen Zugang über die Webseite von Kling AI. Offizielle Informationen zu einem allgemeinen Release, einer API oder einer technischen Dokumentation zum Videomodell sind bisher nicht verfügbar. Zu den Kling-Omni-Modellen veröffentlichte das Kling-Team im Dezember 2025 ein Paper.
Der YouTube-Kanal "Theoretically Media" hatte vorab Zugriff und hat ein ausführliches Ersteindruck-Video veröffentlicht. Demnach soll das Modell innerhalb einer Woche für weitere Abostufen verfügbar sein.
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Quelle: Kling AI
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Read full article about: Anders als OpenAI: Anthropic verspricht, dass Claude dauerhaft werbefrei bleibt
Die Claude-Firma Anthropic positioniert sich gegen Werbung, spricht sich aber für kommerzielle Chat-Transaktionen aus. In einem Blogbeitrag erklärt Anthropic, dass Claude werbefrei bleiben soll: keine gesponserten Links, keine von Werbetreibenden beeinflussten Antworten. Anders als bei Suchmaschinen teilten Nutzer in KI-Chats oft persönliche Informationen. Werbung könnte dazu führen, dass Gespräche auf Transaktionen gelenkt werden, statt hilfreich zu sein – Bedenken, die auch OpenAI-CEO Sam Altman hatte, bevor sich seine Firma doch für Werbung entschied.
Expanding access to Claude is central to our public benefit mission, and we want to do it without selling our users’ attention or data to advertisers.
Anthropic
Anthropic will sich stattdessen durch Unternehmensverträge und Abonnements finanzieren. Allerdings plant das Unternehmen E-Commerce-Transaktionen, etwa Buchungen oder Käufe, die Claude im Auftrag des Nutzers durchführt. Anthropic könnte hier planen, so wie OpenAI an den Transaktionen zu verdienen. Die Firma beteuert jedoch, dass Claudes Hauptmotivation bleiben soll, eine hilfreiche Antwort zu geben.
Anthropics Statement kommt kurz nachdem OpenAI seine Werbepläne für ChatGPT enthüllt hat. Die Firma gibt sich sogar die Mühe, Werbung in ChatGPT in einigen Videos auf die Schippe zu nehmen.
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Quelle: Anthropic
Read full article about: Alibabas Qwen3-Coder-Next ist ein effizientes KI-Modell für Programmier-Agenten
Alibaba hat mit Qwen3-Coder-Next ein neues Open-Weight-KI-Modell für Programmier-Agenten und lokale Entwicklung vorgestellt. Das Modell wurde mit 800 000 überprüfbaren Aufgaben in ausführbaren Umgebungen trainiert. Trotz seiner kompakten Größe von 80 Milliarden Parametern insgesamt und nur 3 Milliarden aktiven Parametern erreicht es starke Ergebnisse auf dem SWE-Bench Pro, einem Benchmark für Coding-Agenten.
Laut Alibaba übertrifft oder erreicht das Modell trotz seines kleinen aktiven Speicherbedarfs zudem mehrere deutlich größere Open-Source-Modelle bei verschiedenen Agenten-Tests. Auf dem SWE-Bench Verified erzielt es mehr als 70 Prozent mit dem SWE-Agent-Gerüst.
Das Modell unterstützt eine Kontextlänge von 256 000 Token und lässt sich in verschiedene Entwicklungsumgebungen wie Claude Code, Qwen Code, Qoder, Kilo, Trae und Cline integrieren. Für den lokalen Einsatz unterstützen Anwendungen wie Ollama, LMStudio, MLX-LM, llama.cpp und KTransformers das Modell.
Verfügbar ist es auf Hugging Face und ModelScope unter der Apache-2.0-Lizenz . Weitere Details finden sich im Blog und im technischen Bericht auf GitHub.
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Quelle: Qwen via X
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Read full article about: OpenAI besetzt Sicherheitsposten mit Anthropic-Mitarbeiter
OpenAI hat eine im Dezember ausgeschriebene Stelle für den "Leiter Vorbereitung" besetzt. CEO Sam Altman gab auf X bekannt, dass Dylan Scandinaro die Position übernimmt. Scandinaro war zuvor im KI-Sicherheitsteam des Konkurrenten Anthropic tätig.
Altman bezeichnete Scandinaro als "mit Abstand den besten Kandidaten", den er je für diese Rolle getroffen habe. Die Dinge würden sich bald sehr schnell bewegen und OpenAI werde mit "extrem leistungsstarken Modellen" arbeiten, was entsprechende Sicherheitsvorkehrungen erfordere.
Scandinaro selbst schrieb auf X, KI entwickle sich schnell, die möglichen Vorteile seien groß – ebenso die Risiken für "extreme und sogar unwiderrufliche Schäden". Es gebe viel zu tun und wenig Zeit dafür. OpenAI kündigte kürzlich an, dass ein neues Coding-Modell im Bereich Cybersecurity die Einstufung "hoch" erhält.
Anthropic gilt als besonders sicherheitsbewusster KI-Entwickler und wurde von ehemaligen OpenAI-Mitarbeitern gegründet, die unzufrieden waren mit OpenAIs starkem Produktfokus und angeblich zu geringen Sicherheitsmaßnahmen. Altman will laut eigenen Angaben mit Scandinaro zusammenarbeiten, um notwendige Änderungen im gesamten Unternehmen umzusetzen.
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Quelle: Altman via X | Scandinaro via X
Read full article about: Anthropic will biologische Forschung mit KI-Agenten beschleunigen
Anthropic geht zwei Partnerschaften mit führenden US-Forschungseinrichtungen ein, um KI-Agenten für die biologische Forschung zu entwickeln. Das Allen Institute und das Howard Hughes Medical Institute (HHMI) werden als Gründungspartner mit dem KI-Unternehmen zusammenarbeiten. Laut Anthropic erzeugt die moderne biologische Forschung "Daten in einem noch nie dagewesenen Ausmaß", doch die Umwandlung in "validierte biologische Erkenntnisse bleibt ein grundlegender Engpass". Manuelle Prozesse könnten "nicht mit den produzierten Daten Schritt halten".
HHMI wird am Janelia Research Campus KI-Agenten entwickeln, die Wissen mit wissenschaftlichen Geräten und Analysepipelines verbinden. Das Allen Institute arbeitet an Multi-Agenten-Systemen für Datenintegration und Experimentdesign, die monatelange Analyse auf Stunden verkürzen könnten. Die KI soll menschliches Urteilsvermögen ergänzen, nicht ersetzen.
Anthropic baut sein Angebot für Wissenschaftler damit weiter aus. Mit Cowork bietet das Unternehmen seit Kurzem eine auf Büroarbeiten zugeschnittene Funktion, die Claude Zugriff auf lokale Dateien gibt. Auch OpenAI adressiert den Forschungsmarkt mit Prism, einem KI-Workspace für wissenschaftliches Schreiben.
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Quelle: Anthropic
Roboter brauchen deinen Körper: Neue Plattform lässt KIs echte Menschen anheuern
Auf Rentahuman.ai können KI-Agenten Menschen für Aufgaben in der echten Welt beauftragen: vom Schilderhalten bis zum Paketabholen. Klingt absurd, zeigt aber, was passieren kann, wenn Sprachmodelle Worten auch Taten folgen lassen können.
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