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Read full article about: Codex für Windows: OpenAI bringt sein KI-Coding-Tool nativ auf den PC

OpenAI hat seine Codex-App für Windows veröffentlicht. Codex ist ein KI-gestütztes Coding-Tool, das Entwicklern beim Erstellen von Software hilft. Für die Windows-Version hat OpenAI eine eigene Sandbox gebaut, die auf Betriebssystemebene mit eingeschränkten Tokens, Dateisystem-Zugriffsrechten und eigenen Sandbox-Benutzerkonten arbeitet. So können die KI-Agenten direkt in Windows-Umgebungen wie PowerShell laufen, ohne dass Entwickler auf WSL oder virtuelle Maschinen ausweichen müssen. Den Code der Sandbox hat OpenAI als Open Source auf GitHub veröffentlicht.

Die Windows-App erscheint wenige Wochen nach der Mac-Version, die laut OpenAI in der ersten Woche über eine Million Mal heruntergeladen wurde. Für die Windows-Version hatten sich vorab mehr als 500.000 Entwickler auf eine Warteliste eingetragen. Insgesamt hat Codex laut OpenAI inzwischen über 1,6 Millionen wöchentlich aktive Nutzer. Die App ist in allen ChatGPT-Tarifen verfügbar.

Read full article about: Meta schließt Millionen-Deal mit News Corp für KI-Training und Inhalte

Meta hat einen mehrjährigen KI-Lizenzvertrag mit News Corp abgeschlossen, der dem Eigentümer des Wall Street Journal bis zu 50 Millionen Dollar pro Jahr einbringt. Der Vertrag läuft mindestens drei Jahre und gibt Meta Zugriff auf Inhalte aus den USA und Großbritannien, berichtet das Wall Street Journal. Meta darf damit aktuelle Informationen für seine KI-Produkte abrufen und ältere Inhalte wie Artikelarchive für das Training nutzen. News Corp hatte bereits 2024 einen Vertrag mit OpenAI über mehr als 250 Millionen Dollar in fünf Jahren geschlossen. Meta hat zuvor auch Deals mit CNN, Fox News und anderen Medien abgeschlossen.

Für die Medienbranche sind diese Deals ein zweischneidiges Schwert: Kurzfristig bringen sie den beteiligten Verlagen Einnahmen in unsicheren Zeiten. Langfristig tragen sie dazu bei, die Medienvielfalt zu verringern, da nichtbeteiligte Verlage aus dem Markt gedrängt werden. Gleichzeitig stärken sie die Marktmacht der Plattformen, die über die Zeit zunehmend die Bedingungen diktieren können. Zudem spalten die Einzelverträge die Verlagslandschaft, sodass diese nicht geschlossen bessere Konditionen für die gesamte Branche aushandeln kann.

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Read full article about: GPT-5.4 soll bei stundenlangen Aufgaben zuverlässiger arbeiten und weniger Fehler machen

OpenAIs GPT-5.4 soll ein Sprung nach vorn sein. Die ChatGPT-Firma kündigte 5.4 bereits kurz nach dem Release von 5.3 Instant für ChatGPT an. Das Modell solle demnächst kommen, offiziell sind noch keine Details bekannt.

via X

Laut The Information wird GPT-5.4 ein Kontextfenster von einer Million Token haben, mehr als doppelt so viel wie die 400 000 Tokens des aktuellen GPT-5.2. Damit zieht OpenAI mit Google und Anthropic gleich. Außerdem soll das Modell bei längeren Aufgaben, die mehrere Stunden dauern können, zuverlässiger arbeiten und weniger Fehler machen. Das ist etwa für OpenAIs Codex-Programmiertool relevant.

Neu ist ein "extremer" Denkmodus, in dem das Modell deutlich mehr Rechenzeit für schwierige Fragen aufwendet. Dieser Modus richtet sich eher an die Forschung als an Alltagsnutzer, die schnelle Antworten erwarten. Die häufigeren Updates – teils monatlich – sollen laut The Information verhindern, dass sich wie beim GPT-5-Launch überzogene Erwartungen aufbauen, die dann enttäuscht werden könnten. OpenAIs Nutzerwachstum verlief zuletzt langsamer als intern prognostiziert.

US-Supreme-Court-Urteil zu KI-Copyright bedeutet kein generelles Urheberrechts-Aus für KI-Kunst

KI-Erfinder Stephen Thaler wollte vor dem US Supreme Court durchsetzen, dass eine Maschine als Urheber eines Bildes anerkannt wird. Das Gericht lehnte ab. Doch das Urteil betrifft einen Extremfall und sagt wenig darüber aus, ob Menschen für KI-gestützte Werke Urheberrechtsschutz erhalten können.

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Read full article about: Meta gründet neue KI-Abteilung für angewandtes Engineering

Meta baut laut einem internen Memo, das dem Wall Street Journal vorliegt, eine neue Organisation für angewandtes KI-Engineering auf. Die neuen Teams werden von Maher Saba geleitet, derzeit Vizepräsident in der Reality Labs Abteilung, und berichten an Technikchef Andrew Bosworth.

Die Struktur soll extrem flach sein: Bis zu 50 Mitarbeiter kommen auf einen Manager. Die neue Abteilung soll mit Metas Superintelligence Lab zusammenarbeiten und die „Daten-Engine" aufbauen, die Metas KI-Modelle schneller verbessert.

Laut Saba bestehe die Organisation aus zwei Teams: eines für Schnittstellen und Werkzeuge, eines für Aufgaben, Datengewinnung und Auswertungen.

Meta hatte seine KI-Aktivitäten im vergangenen Sommer umstrukturiert und das Superintelligence Lab unter der Leitung des früheren Scale AI Chefs Alexandr Wang gegründet. CEO Mark Zuckerberg kündigte im Januar an, in den kommenden Monaten neue Modelle und Produkte zu veröffentlichen.

Read full article about: Anthropics Umsatz nähert sich 20 Milliarden Dollar trotz Konflikt mit dem Pentagon

Anthropic steuert laut Bloomberg auf einen hochgerechneten Jahresumsatz von über 19 Milliarden Dollar zu. Das ist mehr als doppelt so viel wie Ende 2025 (9 Milliarden Dollar). Noch vor wenigen Wochen lag der Wert bei rund 14 Milliarden Dollar. Das Wachstum wird dabei weiter durch die starke Nachfrage nach Anthropics KI-Modellen und dem Coding-Tool Claude Code getrieben. Das Unternehmen wird derzeit mit 380 Milliarden Dollar bewertet.

Gleichzeitig steht Anthropic im Konflikt mit dem US-Verteidigungsministerium. Verteidigungsminister Pete Hegseth stufte Anthropic als Lieferkettenrisiko ein, eine Maßnahme, die normalerweise Firmen aus gegnerischen Staaten betrifft. Auslöser war Anthropics Forderung nach Einschränkungen beim militärischen Einsatz seiner KI für Überwachung und autonome Waffen. Der frühere Regierungsberater Dean Ball nannte die Einstufung "versuchten Unternehmensmord". Anthropic kündigte rechtliche Schritte an. Die Haupt-App des Unternehmens stieg zuletzt an die Spitze der Apple-Download-Charts.

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Read full article about: OpenAI baut eigene Code-Plattform als Alternative zu Microsofts GitHub

OpenAI arbeitet laut The Information an einer eigenen Alternative zu GitHub, Microsofts weit verbreiteter Plattform für Code-Verwaltung und Zusammenarbeit. Auslöser waren zunehmende Ausfälle bei GitHub in den vergangenen Monaten, die auch OpenAI-Entwickler betrafen. Das Projekt befindet sich noch in einem frühen Stadium und dürfte erst in einigen Monaten fertig sein.

Intern wird laut dem Bericht diskutiert, das Produkt auch externen Kunden anzubieten – was OpenAI in direkte Konkurrenz zu Microsoft bringen würde, einem seiner größten Investoren. GitHub führte die Ausfälle teils auf Probleme mit Microsofts Azure-Cloud zurück, auf die der Dienst derzeit migriert wird. Auch Google und Meta betreiben eigene Code-Plattformen, bieten diese aber nicht extern an. OpenAI, Microsoft und GitHub lehnten eine Stellungnahme ab.