Claude Cowork ist ab sofort auf allen kostenpflichtigen Plänen für macOS und Windows verfügbar. Anthropic führt zudem neue Steuerungsfunktionen für Unternehmen ein: rollenbasierte Zugriffskontrollen, Budgetlimits pro Team, erweiterte Nutzungsanalysen und OpenTelemetry-Überwachung.
Neu ist ein Zoom-Connector, der Besprechungszusammenfassungen und Aufgaben direkt in Claude Cowork einbindet. Admins können zudem einzelne Aktionen innerhalb von Connectoren einschränken, etwa Schreibzugriffe deaktivieren.
Claude Cowork ist die Nicht-Entwickler-Variante des unter Programmierern beliebten KI-Tools Claude Code. Wissensarbeiter aus Marketing, Finanzen und Recht nutzen den Assistenten laut Anthropic für Aufgaben wie Projektberichte, Präsentationen und Recherchen. Vom Claude-Chat im Web unterscheidet sich Cowork hauptsächlich dadurch, dass es direkt auf Dateien auf der eigenen Festplatte zugreifen kann. Die Desktop-App gibt es unter claude.com/download. Wie alle agentischen KI-Systeme hat auch Claude Cowork neue Einfallstore für Cyber-Angriffe.
Anthropic-Partner Microsoft hat die Cowork-Technologie für seinen Microsoft Copilot adaptiert; eine Version der Software ist gerade im Test und soll bald breiter ausgerollt werden.
